Satzungen

 

Satzungen

 

des Professional-Turniertanz-Verbandes Österreichs

§1

Name, örtliches Wirkungsgebiet und Sitz

Der Verein führt den Namen: „Professional-Turniertanz-Verband Österreichs im Verband der Tanzlehrer Österreichs" kurz PTVÖ, hat das auf Seite 1 befindliche Vereinslogo und seinen Sitz in Wien. Sein Wirkungsbereich erstreckt sich auf das ganze Bundesgebiet.

§ 2

Zweck

Der Verband bezweckt die Förderung des professionellen Turniertanzes unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Er ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Der Zweck wird erreicht durch:

a) Veranstaltungen von Professional-Tanzturnieren

b) Veranstaltung von Schulungen, Seminaren, fachlichen Vorträgen und Vorführungen

c) Förderung der Trainingsmöglichkeit für Profi-Tanzpaare

d) Entsendung von Profi-Tanzpaaren zu in- und ausländischen Turnieren

e) Übernahme von Kosten aktiver Profi-Tanzpaare, die aus der Turniertanztätigkeit entstehen

f) Herausgabe von Mitteilungsblättern und fachlichen Drucksschriften

g) Verbindung mit Vereinen gleicher Tendenz des In- und Auslandes

h) Werbung für den professionellen Turniertanz

§ 3

Mittel

Die erforderlichen Mittel werden aufgebracht durch:

a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge,

b) Spenden, Subventionen, Sponsorenzahlungen, Vermächtnisse

c) Erträgnisse aus Veranstaltungen, Druckschriften und ähnlichem

d) Sonstige Einnahmen.

§ 4

Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der von den ordentlichen, außerordentlichen und unterstützenden Mitgliedern zu leistenden Beiträge wird von der Generalversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder sind von jeder Beitragsleistung befreit.

§ 5

Mittelverwendung

Das Vermögen des Verbandes darf nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet und nicht unter den Verbandsmitgliedern verteilt werden.

§ 6

Mitglieder

Es gibt folgende Arten von Mitgliedern:

a) ordentliche Mitglieder,

b) außerordentliche Mitglieder

c) unterstützende Mitglieder,

e) Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder können nur in Österreich geprüfte Tanzlehrer sein, die dem VTÖ angehören.

Außerordentliche Mitglieder können alle Personen sein, die als Professionals tanzen oder getanzt haben.

Unterstützende Mitglieder können alle Personen sein, die dem Verband eine besondere materielle Unterstützung zukommen lassen.

Ehrenmitglieder können mit einem mit Zweidrittelmehrheit gefassten Generalversammlungsbeschluss ernannt werden. Eine derartige Auszeichnung muß jedoch durch besondere Verdienste im Verband oder außerhalb des Verbandes im Interesse des Turniertanzes begründet sein.

 

§ 7

Aufnahme

Über die Aufnahme der ordentlichen, außerordentlichen und unterstützenden Mitglieder entscheidet der Vorstand. Die Ernennung der Ehrenmitglieder ist der Generalversammlung vorbehalten. Eine Ablehnung der Aufnahme bedarf keiner Begründung.

§ 8

Rechte der Mitglieder

Jedem ordentlichen Mitglied kommen zu:

a) Sitz und Stimme sowie aktives und passives Wahlrecht in der Generalversammlung,

b) das Recht, in der Generalversammlung Anträge zu stellen

c) das Recht, an sämtlichen Veranstaltungen des Verbandes teilzunehmen.

Außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Recht, als Gäste ohne Wahl-, Stimm- und Antragsrecht an Genera1versammlungen und sonstigen Veranstaltungen teilzunehmen.

Ist ein Ehrenmitglied zum Zeitpunkt seiner Ernennung gleichzeitig ordentliches Mitglied, bleibt sein Wahl-, Stimm- und Antragsrecht an Generalversammlungen aufrecht.

§ 9

Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat die Pflicht, zur Erreichung der Ziele des Verbandes nach besten Kräften beizutragen, den ordnungsgemäß gefassten Beschlüssen nachzukommen, alle Vorschriften der Satzungen zu befolgen und das Ansehen des Verbandes wahren. Die Mitgliedsbeiträge sind regelmäßig und pünktlich zu entrichten. Der Vorstand ist über jede Änderung der persönlichen Daten und Anschrift umgehend zu informieren.

§ 10

Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

a) durch freiwilligen Austritt. Dieser wird nur dann anerkannt, wenn die Austrittserklärung mittels eingeschriebenen Briefes an den Vorstand des Verbandes erfolgt ist.

b) durch Streichung aus der Mitgliederliste aufgrund eines Vorstandsbeschlusses (Ausschluss)

1) Wenn ein Mitglied mit seinen Beiträgen trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung länger als drei Monate im Rückstand bleibt,

2) bei Verletzung der Bestimmungen dieser Satzungen,

3) wenn sich ein Mitglied den Bestimmungen über das Schiedsgericht oder dessen Schiedsspruch nicht unterwirft.

Austritt und Streichung aus der Mitgliederliste habe den Verlust aller Rechte und Ansprüche an den Verband zur Folge und gewähren jedenfalls keinen Anspruch auf Rückerstattung geleisteter Beiträge und Gebühren.

 

§ 11

Organe des Verbandes

Die Organe des Verbandes sind

die Generalversammlung

der Vorstand

die Rechnungsprüfer

das Schiedsgericht

Alle diese Funktionen werden ehrenamtlich ausgeführt.

 

§12

Generalversammlung

Die ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt. Sie ist vom Präsidenten schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zumindest ein Monat im vorhinein einzuberufen. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte der ordentlichen Mitglieder (§ 6) beschlußfähig. Sollte eine Beschlußfähigkeit zur festgesetzten Stunde nicht zustande kommen, so ist die Generalversammlung nach Ablauf einer halben Stunde abzuhalten, wobei die Beschlußfähigkeit ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder ist.

Der Generalversammlung sind vorbehalten:

a) die Wahl des Vorstandes (mit Ausnahme des Vertreters der aktiven Paare)

b) die Wahl der Rechnungsprüfer

c) der Beschluß der Turnierordnung

d) die Festsetzung der Beitrittsgebühren und des jährlichen Mitgliedbeitrages

e) wichtige Verfügungen über das Verbandsvermögen

f) die Genehmigung des Rechnungsabschlusses

g) die Genehmigung des Voranschlages

h) Änderung der Satzungen

i) Auflösung des Verbandes

j) Ernennung von Ehrenmitgliedern

k) Disziplinarangelegenheiten (§ 20)

Die Beschlüße werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Nur eine Satzungsänderung oder Verbandsauflösung und die Ernennung von Ehrenmitgliedern bedürfen der Zweidrittelmehrheit.

Anträge, die auf Abänderung der Satzungen oder auf eine Auflösung des Verbandes abzielen, sind 14 Tage vorher beim Vorstand schriftlich einzubringen, alle anderen Anträge sind 7 Tage vorher, ebenfalls schriftlich, einzubringen.

Zur Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung ist der Vorstand jederzeit berechtigt; sie hat zumindest 14 Tage im vorhinein schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Der Vorstand ist jedenfalls zur Einberufung innerhalb von vier Wochen verpflichtet, wenn dies von mindestens 20% der ordentlichen Mitglieder unter Angabe der gewünschten Verhandlungsgegenstände schriftlich beantragt wird.

Die Entsendung von Vertretern ist nicht zulässig. Gäste dürfen an der Generalversammlung nur auf Einladung des Vorstandes teilnehmen.

§ 13

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem Präsidenten

b) dem Vizepräsidenten

c) dem Schriftführer

d) dem Kassier

e) dem Vertreter der aktiven Paare, der von diesen gewählt wird (jedoch ohne Stimmrecht)

Zusätzlich soll (mit dessen Zustimmung) der Präsident des VTÖ mit Sitz und Stimme im Vorstand vertreten sein.

Die Wahl des Vorstandes, mit Ausnahme des Vetreters der aktiven Paare, erfolgt in geheimer Wahl für jede Funktion einzeln mit getrennten Stimmzetteln in der Generalversammlung. Gewäh1t sind diejenigen, welche die absolute Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen auf sich vereinigen.

Wird eine absolute Mehrheit nicht erreicht, so entscheidet eine Stichwahl zwischen jenen zwei Kandidaten, welche die relativ meisten Stimmen erhalten haben.

Die Funktionsperiode beträgt drei Jahre. Während der Wahlperiode zurückgelegte Mandate sind durch Nachwahl zu ergänzen.

Der Vorstand wird vom Präsidenten zu seinen Sitzungen einberufen. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag (Dirimierungsrecht). Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Nach Ablauf einer Funktionsperiode bleibt der alte Vorstand jedenfalls bis zum Zusammentreten des neuen Vorstandes in Funktion.

§ 14

Aufgaben des Vorstandes

In den Wirkungskreis des Vorstandes gehören die Vorbereitung aller der Generalversammlung vorbehaltenen Angelegenheiten, sowie die Entscheidung in allen Angelegenheiten, die nicht der Generalversammlung oder dem Schiedsgericht vorbehalten sind. Die ordentliche Führung einer Mitgliederliste und dessen jährliche Veröffentlichung.

Bei der Vermögensverwaltung ist der Vorstand an die Ansätze des von der Generalversammlung genehmigten Voranschlages gebunden.

§ 15

Agenden der Funktionäre

Der Präsident vertritt den Verband nach innen und nach außen, leitet alle Versammlungen und Sitzungen, verteilt die Geschäfte unter den Vorstandsmitgliedern und hat für die Durchführung der ordnungsgemäß gefassten Beschlüsse Sorge zu tragen. Im Verhinderungsfall tritt der Vizepräsident in seine Rechte und Pflichten.

Der Schriftführer führt das Protokoll in den Vorstandssitzungen und Generalversammlungen und besorgt den Schriftverkehr des Verbandes.

Der Kassier hat alles Barvermögen und bewegliche Vermögen zu verwalten, es nutzbringend nach den Weisungen des Vorstandes anzulegen und über Wunsch jederzeit dem Vorstand, den Rechnungsprüfern sowie der Generalversammlung Rechnung zu legen.

 

§ 16

Die Rechnungsprüfer

Der Verband hat zwei Rechnungsprüfer, die gleichzeitig mit dem Vorstand gewählt werden. Sie haben die Kassengebarung zu überwachen und dem Vorstand umgehend Bericht zu erstatten, wenn ihnen diese nicht in Ordnung erscheint.

Finden die Rechnungsprüfer, daß mit dem Verbandsvermögen nicht richtig gewirtschaftet wird, und setzen sie beim Vorstand eine Abstellung der Mißstände nicht durch, so kann jeder der Rechnungsprüfer die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung verlangen, die der Vorstand binnen einem Monat einzuberufen hat.

§ 17

Haftung

Trifft den Kassier, die Rechnungsprüfer oder Vorstandsmitglieder ein nachweisbares Verschulden für Vermögensverluste des Verbandes, so haftet der Schuldtragende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen unbeschränkt mit seinem Privatvermögen.

§ 18

Zeichnung

Alle wichtigen Schriftstücke und Verlautbarungen sind vom Präsidenten und vom Schriftführer, in Kassenangelegenheiten vom Präsidenten und vom Kassier zu unterfertigen. In allen anderen Angelegenheiten genügt die Zeichnung eines zuständigen Organes.

§ 19

Schiedsgericht

Bei Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis zwischen Verbandsmitgliedern wählt jeder streitende Teil zwei Schiedsrichter aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder, und diese vier ein fünftes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden. Sollte über die Person des Vorsitzenden keine Einigung erzielt werden, so entscheidet das Los unter den Vorgeschlagenen. Das Schiedsgericht entscheidet bei Anwesenheit sämtlicher Schiedsrichter mit Stimmenmehrheit. Der Vorsitzende stimmt mit. Eine Stimmenthaltung ist unzulässig. Die Beschlüsse des Schiedsgerichtes sind endgültig.

 

§ 20

Disziplinargewalt

Vorstand und Generalversammlung können Verletzungen dieser Satzungen ahnden mit:

a) Verwarnung,

b) Androhung des Ausschlusses,

c) Ausschluß (§ 10)

§ 21

Auflösung

Im Falle freiwilliger Auflösung entscheidet die letzte Generalversammlung über das Vermögen des Verbandes.